Flaschengärung

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Die traditionelle Methode der Schaumweinherstellung

Pet'Nat Scheurebe
Pet’Nat Scheurebe

Wenn es um die Herstellung von Schaumwein geht, ist die Flaschengärung die traditionelle Methode. Bei diesem Verfahren, das auch als Champagner-Methode bekannt ist, wird der Wein in Flaschen mit Hefe und Zucker vergoren, wobei Kohlendioxid entsteht. Das Kohlendioxid verleiht dem Schaumwein seine prickelnde Qualität.

Die Flaschengärung ist zwar teurer und zeitaufwändiger als andere Methoden, aber viele Weinkenner sind der Meinung, dass sie ein besser schmeckendes Produkt ergibt. Wenn Sie sich an der Herstellung von Schaumwein versuchen wollen, ist die Flaschengärung die richtige Wahl. Lesen Sie weiter, um mehr über diesen Prozess zu erfahren und was Sie für den Anfang brauchen.

Der erste Schritt bei der Flaschengärung besteht darin, einen Grundwein herzustellen. Dies kann mit jeder Traubensorte geschehen, obwohl für Schaumweine in der Regel weiße Trauben verwendet werden. Nachdem die Trauben gepresst und vergoren wurden, muss der Wein eine zweite Gärung durchlaufen

Bei der zweiten Gärung werden dem Wein Hefe und Zucker zugesetzt. Die Mischung wird dann in Flaschen abgefüllt und mit einem Kronkorken oder Naturkorken verschlossen. Die Flaschen werden aufrecht gelagert, damit sich das Hefesediment am Boden absetzen kann. Sie werden dann für mehrere Monate an einen kühlen, dunklen Ort gestellt, damit sich das Kohlendioxid aufbauen und Blasen bilden kann.

Sobald der gewünschte Grad der Karbonisierung erreicht ist, werden die Flaschen in eine Gefrierlösung gelegt. Dadurch gefriert das Sediment am Boden der Flasche. Die Flaschen werden dann auf den Kopf gestellt und geöffnet, damit der Bodensatz aus dem Wein entfernt werden kann. Dieser Vorgang, der als Degorgieren bezeichnet wird, führt zu einem klaren, schäumenden Wein, der genussfertig ist.

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